Der Masterplan

Eine ganzheitliche Sichtweise

 

Nach der Schliessung von Ilford Imaging Switzerland im Dezember 2013 entscheiden die neuen Eigentümer, den Standort dank einer spannenden Umstrukturierung der 370‘000 m2 grossen Fläche mit neuen Partner wieder zu beleben.

Ein ehrgeiziges Projekt für ein Öko-Quartier entsteht, in dem wirtschaftliche und kulturelle Tätigkeiten und Freizeitaktivitäten mit einem neuen Wohnquartier mit einer Fläche von 115’000 m2 im östlichen Teil des Standorts vereint werden.

Im westlichen Teil befindet sich der Gewerbebereich, darunter die Zone mic-activ-a, der zu  einem Ort für Arbeit, Handel, Handwerk und wissenschaftlicher Entwicklung werden soll.

Die Nähe zwischen dem östlichen und dem westlichen Teil wird mit den zukünftigen Einwohnern und der restlichen Gemeinde eine grosse Dynamik ermöglichen und Synergien freilegen.

Heute widmet sich das bestehende Team vorhandenen und neuen Firmen, welche den Standort mit ihren Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung und Produktion aufblühen lassen.

Die seit Anfang 2014 unternommenen Schritte haben bereits zum Einzug von zirka 150 Firmen mit über 500 Stellen am Standort geführt und bringen ständiges Wachstum.

 

Ein Visionärer Masterplan (Zonen A bis K)

 

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben die Geschäftsführer des Marly Innovation Centers einen Masterplan geplant, der im ersten Halbjahr 2014 erarbeitet und am 1. Juli 2014 genehmigt worden ist.

Er bestimmt den Entwicklungsplan des Gewerbebereichs in Sachen Raumplanung für die Ansiedlung der diversen Zonen: Industrie, Handwerk, Kultur und Freizeit (Zonen A bis K).

Der Masterplan des Marly Innovation Centers (MIC) bringt somit einen notwendigen Zusammenhang in der Entwicklung der Zonen und ermöglicht mit der Zeit eine echte Symbiose zwischen Gewerbe und Wohnbereich (Zone L).

Der Plan wurde von der Firma Destal Ingenieria mit Sitz in Barcelona und Shanghai erarbeitet und vom Stadtplaner Bernard Vichet geleitet. Bernard Vichet kennt die Freiburger Kultur und Umgebung sehr gut, denn er hat mehrere Jahre lang in der Gegend gewohnt und gearbeitet.

 

Das Wohnviertel (Zone L)

 

Parallel zum Masterplan haben die Behörden und die Eigentümer im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft und im Anschluss an einen Projektwettbewerb ein Projekt für die Bebauung des Wohnviertels, der öffentlichen Infrastrukturen und der Geschäfte ausgewählt.

Diese Zone wird nach der Genehmigung eines Detailbebauungsplans (DBP) gebaut, der seinerseits von der Überarbeitung des Ortsplans (OP) abhängig ist. Der Beginn der Bauarbeiten des Wohnviertels ist 2017 / 2018 vorgesehen.

Die Zone, welche ein Öko-Quartier sein wird, wird ganz spezielle Kriterien für die Integration mit dem Gewerbepark respektieren, um in Zukunft einen harmonischen Lebensraum zwischen Wohnbereich und beruflicher Tätigkeit zu bieten.

 

Andere bemerkenswerte Aktivitäten am Standort

Business Center

Nebst den am Standort ansässigen Firmen beherbergt das Marly Innovation Center (MIC) seit Oktober 2014 das FlexOffice, eine flexible Struktur für den Empfang von Firmen, welche:

•                        neu in der Gegend sind und planen, sich in noch nicht fertiggestellten Räumlichkeiten niederzulassen,

•                        prüfen, ob sie sich in Freiburg ansiedeln wollen,

•                        zu Besuch sind und vorübergehend eine voll ausgestattete Büroinfrastruktur benötigen.

Kunst und Kultur

Zusätzlich zu den aktuellen Umsetzungen haben die Bauträger des Marly Innovation Centers den Wunsch geäussert, ihre Tore künstlerischen und kulturellen Aktivitäten zu öffnen. Schon heute sind unter den Firmen des Standorts Künstler am Werk. Vor allem konkrete Projekte künstlerischer Tätigkeit bestehen, wie die bereits angesiedelte Stiftung APCd.

Weiter ist der Verein Cibachrome gegründet worden, um das Gedenken an den Ort zu pflegen und Sammlerstücke sowie Dokumente des Fotografiebereichs zusammenzutragen. In Zusam­menarbeit mit der Gemeinde Marly wird dieser Verein zum kulturellen Angebot beitragen. Er zieht bereits die Schaffung eines Museums in Erwägung.